Foltermethoden besichtigen und Maria Himmelfahrt

Was für eine Kombination. Besichtigung von Foltermethoden auf einer Burg und Volks Auflauf zu Maria Himmelfahrt. Im katholischen Polen wird der Feiertag Maria Himmelfahrt noch richtig gefeiert. Insbesondere in einem Wallfahrtsort. Auf dem Weg zur Burg in Reszel wo als besonderes Highlight intensiv auf Foltermethoden eingegangen wird kommen wir an dem Wallfahrtsort Sanktuarium Matki Bozej Swietolipskiej vorbei. Was hier los ist erleben wir in der Regel nur im Fernsehen aber keinesfalls wirklich live bei uns.

Vor der Kirche ist eine Bühne aufgebaut wo wirklich tausende von Personen bei gutem Wetter an dem Gottesdienst teilnehmen.

Bevor wir allerdings hier aussteigen fahren wir weiter zur Burg in Reszel. Besonderes Highlight dort ist die Ausstellung der im Mittelalter üblichen Foltermethoden. Nachdem wir auf dem Parkplatz eingecheckt haben und unseren Eintritt bezahlt haben begeben wir uns auf die Rundtour. Die Tour führt über den Burgturm und endet letztendlich unten im Verlies. Eindrucksvoll sind dort die Geräte aufgebaut und auf einer Tafel wird in drei Sprachen eindrucksvoll die Methode und Wirkung beschrieben. Dem Besucher wird eindrucksvoll klar, wie sich der Sträfling wohl fühlen müsste oder gefühlt hat. Ein heutiges Gefängnis ist wohl eher die Wellness Packung. Laut Reiseführer gibt es in dem Ort ein nettes Restaurant in dem man gut essen kann. Und wenn der Reiseführer das sagt dann probieren wir das mal. Jetzt können wir bestätigen das Restaurant ist wirklich sehr gut und auch für unsere Verhältnisse sehr günstig.

Auf dem Rückweg wollen wir noch mal bei dem Wallfahrtsort vorbei und da es gerade einen Schauer gegeben hat sind einige Leute auch schon abgereist. Wir buchen einen Parkplatz und besichtigen noch die Kirche. Ziemlich imposant was man hier zu sehen bekommt. Nach einem Rundgang und ein paar Fotos geht es auch für uns weiter zurück in unsere Wohnung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.