Reiher Fotografie an den Rieselfelder Windel

Das Wetter ist gut, draußen wird es langsam herbstlich. Die Sonne scheint, die Temperaturen sind angenehm. Das ist doch eine schöne Zeit für Landschafts und Tierfotografie. Nach einem schönen Frühstück bei meinem Lieblingsbäcker Schumacher in Stukenbrock stand nun zur Entscheidung an wie der Tag begonnen werden soll. Vielleicht einmal eine gute Gelegenheit dort anzuknüpfen wo ich kürzlich schon einmal war. Bei den Rieselfeldern Windel. An der Aussichtsplattform hat man eine gute Gelegenheit über das Wasser zu schauen und in aller Ruhe die dort ansässige Tierwelt zu beobachten.

Fokus allerdings heute morgen auf dem Thema Reiher. Nun ist das nicht vorhersehbar, ob diese Tiere sich genau wie ich in Kopf gesetzt haben heute morgen hier aus zu harren und sich auch noch für mich als Model zur Verfügung zu stellen. Doch das Glück ist mit denen, die es einfach mal versuchen.

Da ich mal ein wenig in meiner Fotokiste gekramt habe, fand ich noch ein Objektiv aus früheren Zeiten. Aus den Anfängen meiner Fotografie. Ein Sigma 70 bis 300 mm. Sicherlich nicht das hochwertigste aber man kann es ja mal wieder einsetzen und an der Canon 550D bestimmt auch eine gute Kombination für den heutigen Tag. Also geht es los. Kamera mit Akku einpacken, Speicherkarte dabei, Objektiv da drauf und Stativ nicht vergessen.

Das Auto ist geparkt und auf geht es direkt zur Aussichtsplattform. Oder heißt es Beobachtungsplattform? Das nenne ich mal Glück auf den Plateaus auf dem See befinden sich tatsächlich zwei Reiher und warten geduldig auf was auch immer. An den kann man sich echt ein Beispiel nehmen. Die sind vielleicht relaxt. Bewegung nur wenn notwendig. Ich will mich nicht beschweren, um die Tiere zu fotografieren ist das nicht gerade hinderlich. Während ich das hier schreibe überlegt sich tatsächlich einer der Reiher ein Stellungswechsel. Welch ein Glück, er fliegt nicht weg sondern rückt einfach etwas näher zu mir und befindet sich jetzt links von der Beobachtungsplattform im Schilf.

Ein Traum wäre jetzt noch gewesen, wenn er einen Fisch oder Frosch fangen könnte.

Man kann nicht alles haben auf einmal. Da mein Akku nun leider auch zu Neige geht beschließe ich das Ganze zu wiederholen und bei Gelegenheit hier noch mal vorbeizuschauen. Auf dem Rückweg bleibt noch Zeit für ein kurzes Video. Gerade als ich einpacken will entscheiden sich die beiden Reihe für einige Demonstrationen ihrer Flugmanöver. Das kann doch nicht wahr sein. Ich versuche noch ein paar Bilder zu schießen aber hier zeigen sich die Grenzen von diesem Objektiv. Der Autofokus ist leider nicht schnell genug und somit bleibt es bei ein paar Schnappschüssen.

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