Der Aufbau des „Off Grid Solar Controllers“ geht voran

Ich habe mal wieder etwas Zeit gefunden an meinem Bastelprojekt „OFF GRID SOLAR CONTROLLER“ weiter zu machen. Ziel des Vorhabens ist es, eine kleine Solar Insel Lösung zu installieren, aslo ein „off grid system“. Ähnlich wie bei dem Modellbau soll diese Lösung schon anschließend funktionell sein und auch Ihren Dienst leisten. Die Einspeisung von Energie in das öffentliche Netz soll nicht erfolgen.Selbstbauprojekte haben immer die Frage, "kann man das nicht günstiger kaufen"? Ja, kann man. Dann hat man das eigentliche Innenleben nicht im Detail verstanden, das was und warum bleibt unklar.
Da mich auch das Thema Solarstrom und die damit verbundene Technik interessiert, hab ich mir mal gedacht ich bau so ein Ding mal selbst.
Der spannende Punkt ist dabei nicht das Solar Panel und der Akku. Vielmehr ist die Steuerung, also der Solar Controller, das eigentliche Herzstück. Er stellt das Interface zwischen dem Solar Panel und den Verbrauchern bereit. Er sorgt für die Ladung des Akkus und für die Nutzung wenn die Energie der Sonne mal nicht zur Verfügung steht.
Der Lerneffekt ist dabei vielfältig. Zum einen ist der eingesetzte Microcontroller schon allein ein spannendes Thema. Microcontroller sind kleine Computer, die für spezielle Aufgaben konzepiert sind. Sie haben viel weniger Speicher als PCs und besitzen auch keine Festplatten oder Bildschirmanschlüsse. Die Programmierung erfolgt oft mit einer maschinennahen Programmiersprache wie Assembler oder wie in meinem Fall in C. Die Elektronik um den Microcontroller erfordert etwas technisches Verständnis aus dem Bereich der Elektrotechnik, Analog- und natürlich der Digitaltechnik. Damit aus der Idee auch eine Baugruppe in echt wird muss das Ganze System auf einer Platine aufgebaut werden. Hierzu sind Schaltpläne und Platinenlayouts zu erstellen. Mit Hilfe von entsprechenden CAD Systemen/ Programmen werden diese dann kommerziell gefertigt. Das ist dann schon eine Kleinserie und der Unterschied zum Massenproduktion ist dann nicht mehr sehr groß.
Letztendlich muss das System dann bestückt werden. Hierzu ist dann handwerkliches Geschick notwendig, denn hierbei gilt es zum Lötkolben zu greifen.
Um dem Ganzen dann noch ein Finishing zu geben brauchts noch eine Verpackung, man nennt das auch Gehäuse. Hier kann vom Design bis zur mechanischen Bearbeitung noch einmal richtig aufgedreht werden und damit es dann auch richtig gut ausschaut gehört einiges an Geschick dazu.
Fazit: Breites Betätigungsfeld zu einem spannenden Thema
Wer jetzt mehr zu dem Projekt wissen will, kann den Fortschritt hier verfolgen.

Links:

http://www.georg-keller.eu/weiteres/solar-controller.html


imported from www2.georg-keller.eu

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.