Fotowalk einmal anders

Fotowalks sind bei Hobbyfotografen immer noch sehr beliebt. Üblicherweise läuft es so ab dass einige Fotografen sich mit Models treffen und dann wie der Name sagt, einen Spaziergang machen und die Models unterwegs fotografiert werden. Beim FC Bielefeld Fotostammtisch haben wir schon mehrfach einmal überlegt in der Wistinghauser Senne die dort ansässigen Rinder und Pferde fotografisch uns vor zu knüpfen. Tiere zu fotografieren ist eine Disziplin, welche in unserer Gruppe nicht ganz so ausgeprägt vorhanden ist.

Die ideale Zeit dafür wird vermutlich morgens in der Früh oder vielleicht am frühen Abend kurz vor Sonnenuntergang sein. So war der Plan. Da an dem heutigen Tag die Zeitumstellung war und wir eine Stunde geschenkt bekommen, nicht wirklich, aber man sagt das so, haben wir diesen Tag für einen Spaziergang zu den Tieren ausgewählt. Somit ist es eine Wortspielerei mit der Assoziation zu einem Fotowalk.

Longhorn

Gegen 6:15 Uhr haben wir uns auf dem Parkplatz der Segelflugschule getroffen. Nach gut 15 Minuten Spaziergang sind wir dann auf die ersten Pferde gestoßen. Zum fotografieren war es noch ein wenig zu dunkel, doch das sollte sich in den nächsten Minuten schon ändern. Die Pferde waren sehr neugierig und auch etwas anhänglich. Sie kamen von allein auf uns zu und haben uns auf dem Weg etwas begleitet. Weiter geht es auf unserer Suche nach den Rindern. Das sind nicht einfach nur Rinder wie wir sie vom Bauernhof kennen. Diese Tiere sind es gewöhnt das gesamte Jahr in der freien Natur zu sein und sind alleine durch ihr Aussehen nicht ganz alltäglich und dadurch etwas Besonderes. Insbesondere die Jungtiere sehen extrem knuffig aus. Die erwachsenen Tiere mit ihren langen Hörnern sind sehr imposant.

Photowalk to the cattles in the forest

Nachdem wir die ersten Tiere gesehen haben war es auch mit dem Licht schon so, das ein fotografieren mit hohen ISO Werten gut möglich war. Dieses änderte sich innerhalb kürzester Zeit und so gelang es uns eine Reihe sehr guter Fotos zu machen. Dabei brauchte man die Tiere garnicht lange suchen, sondern konnte einfach auf den Wegen bleiben und schauen wie die Tiere durch die Senne wanderten. Erstaunlich war wie nah man den Tieren kam bzw. wie nah die Tiere uns dabei kamen. Man merkte dass sie Menschen gewohnt waren und als Fotograf braucht man nicht mal ein Teleobjektiv. Zwischendurch blieb immer mal Zeit um einfach mal die Situation wirken zu lassen. Insbesondere am frühen Morgen ist es erstaunlich, welche Ruhe hier herrscht und wie gut es diesen Tieren in diesem freien Gelände geht. Ihre Gelassenheit ist einfach toll und beispielhaft.

Photowalk to the cattles in the forest, ich bin durstig

Nach gut zweieinhalb Stunden haben wir uns auf den Weg weiter gemacht um noch einmal zu schauen ob auch die Ziegen irgendwo zu finden sind. Diese haben wir leider auf dem Weg nicht gesehen und so war es dann Zeit zurück zum Auto zu gehen und mit Brötchen zurück nach Hause zu kehren.

Die Aktion war super gut, das frühe Aufstehen hat sich alle Male gelohnt. Vermutlich wird es auch nicht das letzte Mal gewesen sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.