Die ersten vier Tage auf Kos: Ankommen, Inselalltag, Stadtbummel. Der erste Blick auf Kos kam schon aus dem Flugzeug, kurz vor der Landung lag die Insel unter uns.

Anflug auf Kos

Nach der Ankunft im Horizon Beach Resort haben wir uns erst einmal eingerichtet und den Tag ruhig angehen lassen.
Am Samstag ging es mit dem Bus nach Mastichari. Dabei lernten wir gleich eine Besonderheit der Fahrpläne kennen: Viele Zeiten beziehen sich auf die Abfahrt in Kos-Stadt. Wer unterwegs zusteigen will, muss deshalb ungefähr abschätzen, wann der Bus an der eigenen Haltestelle vorbeikommt. In Mastichari selbst schauten wir uns den Ort und den Hafen in der Nähe des Fähranlegers an – ein entspannter erster Eindruck vom Inselleben abseits des Hotels.


Der Sonntag brachte Strandzeit und am Abend ein Highlight: die Tam Tam Bar. Später, zurück auf der Terrasse, gab es dann leider reichlich Mücken- oder Insektenstiche, weshalb wir uns lieber nach drinnen verzogen haben.

Der Montag begann theatralisch: In der Ferne zog ein Gewitter über das Meer, dazu spannte sich ein Regenbogen. Beim Frühstück war die Stimmung allerdings weniger entspannt – für alle nur eine Kaffeemaschine, lange Wartezeiten und immer wieder leere Kannen sorgten für etwas Ärger.

Regenbogen über dem Meer

Trotz Regens fuhren wir mit dem Bus nach Kos-Stadt. Der Bus war rappelvoll, einige Straßen unterwegs überflutet. In der Stadt selbst regnete es anfangs weiter, während in der Ferne noch Gewitter hingen. Für einen Rundgang war das Wetter zunächst nicht ideal, aber wir fanden ein Café am Hafen und bekamen endlich einen richtig guten Cappuccino. Vor dem Hafen lagen Ausflugsschiffe in Piratenoptik. Später klarte es auf, und wir erkundeten die Neratzia-Burg am Hafen.

Von den alten Mauern hat man einen schönen Blick hinunter auf den Yachthafen und in den Burghof, bei Sonnenschein wirkte alles ganz anders als noch am Vormittag. Der Eintritt in die Burg kostete fünf Euro pro Person. Auch die Platane des Hippokrates lag auf unserem Weg, der Überlieferung nach etwa zweitausend Jahre alt, heute deutlich gezeichnet und gestützt.

Zum Essen kehrten wir in Mom’s Kitchen ein – ein Restaurant, das wir nach unserem Besuch guten Gewissens weiterempfehlen können. So wurde aus einem stürmischen, verregneten Start ein sonniger, abwechslungsreicher Tag mit Hafenflair, Geschichte und gutem Essen.