Eine Woche auf Kos – Teil 2: Kalymnos, Strandmomente und die Heimreise

Nach unseren ersten Tagen auf Kos ging es am Dienstag auf die Nachbarinsel Kalymnos. Anschließend blieb noch Zeit, die Urlaubswoche im Horizon Beach Resort gemütlich ausklingen zu lassen. Ganz ohne eine kleine Überraschung sollte allerdings auch die Heimreise nicht bleiben.

Dienstag, 13. Oktober: Kalymnos und ein überraschendes Wiedersehen

Unser Ausflug begann mit etwas Warten: Der für ungefähr 8:20 Uhr erwartete Bus kam erst gegen 8:50 Uhr. Danach ging es mit der Fähre von Mastichari nach Kalymnos. Oben auf dem Sonnendeck gehörte schon die Überfahrt zum Urlaubserlebnis.

In Pothia angekommen, war zunächst ein Cappuccino in einer Bar am Hafen angesagt. Von dort konnten wir in Ruhe schauen, was der Ort zu bieten hatte. Entlang der ersten Häuserreihe lagen vor allem Restaurants und Cafés. Dahinter fanden wir einige wenige Geschäfte zum Stöbern.

Besonders interessant war für uns das Leben am Hafen. Segelyachten, Ausflugsboote im Piratenschiffstil und das Treiben am Wasser lieferten reichlich „Hafenkino“. Einfach sitzen, beobachten und zwischendurch fotografieren – dafür war hier ein guter Platz.

Die schönste Überraschung war allerdings eine Begegnung: Auf Kalymnos trafen wir zufällig zwei Freunde aus unserem Heimatort! Wir tranken gemeinsam etwas, erzählten von unseren unterschiedlichen Urlaubsplänen und freuten uns schon auf ein Wiedersehen zu Hause.

Am Abend lagen wir wieder auf Kos auf Liegestühlen am dunklen Strand und hörten dem Meer zu. In der Ferne waren Gewitter zu sehen, dazu die Lichter von Kalymnos. Nach dem Ausflug am Tag hatte der Blick hinüber zur Nachbarinsel nun etwas Vertrautes.

Mittwoch, 14. Oktober: Viel Wasser und ein stiller Strand

Der Mittwoch begann nass. Auf dem Weg zum Frühstück stand so viel Wasser, dass es sich beinahe anfühlte, als müssten wir durch einen Fluss. Also Schuhe aus und durch – mit einer Mischung aus Lachen und Gelassenheit.

Wir frühstückten ausgiebig, bis das Frühstück gegen 10:30 Uhr zu Ende ging. Zurück am Zimmer war gerade die Reinigung im Einsatz. Später fand ich am Strand einen geschützten Platz in einem kleinen Umkleidehäuschen.

Dort saß ich allein und blickte aufs Meer. Der Strand war leer, die Sonnenschirme geschlossen, und zwischendurch setzte wieder leichter Regen ein. Meine Stimmung war trotzdem gut. Es war ruhig, und ich hatte Zeit, einfach aufs Wasser zu schauen. Kalymnos war nur noch als blasse Silhouette im Dunst zu erkennen. Auf einem Querformatfoto ließ sich die Insel rechts im Bild gerade noch ausmachen. Ein ganz anderer Anblick als am Vortag. Danach wollten wir an der Strandbar schauen, ob sie schon geöffnet hatte. Vielleicht gab es ja noch einen Cappuccino.

Donnerstag, 15. Oktober: Den letzten Urlaubstag genießen

Den letzten vollen Urlaubstag verbrachten wir gemütlich am Hotel. Eine Abkühlung im Pool gehörte dazu, ansonsten ließen wir uns Zeit.

Auch fotografisch bot die Anlage noch Motive: Palmen, die Wiese und dahinter das Meer. Nach den Ausflügen der vergangenen Tage blieb Gelegenheit, noch einmal genauer auf die unmittelbare Umgebung zu schauen und die letzten Urlaubseindrücke mitzunehmen.

Freitag, 16. Oktober: Heimreise mit einem ungeplanten Zwischenstopp

Kurz vor sieben verabschiedeten wir uns, gaben die Schlüsselkarten ab und gingen anschließend noch frühstücken. Um acht Uhr kam der Bus zum Flughafen. Um 10:10 Uhr waren wir mit dem Flugzeug Richtung Hannover in der Luft. Der Flug verlief gut, und um 12:25 Uhr landeten wir. Mit dem Gepäck ging es zum Auto und anschließend auf den Heimweg.

Dann stellten wir fest, dass der Reifen hinten links platt war. Wir fuhren langsam zur nächsten Tankstelle und pumpten ihn auf. Unterwegs hielten wir noch einmal an, kontrollierten den Reifen und füllten etwas Luft nach. Der Rest der Fahrt verlief ohne weitere Probleme. Schließlich kamen wir zu Hause an – und damit war unsere Woche auf Kos zu Ende.