(16.2.26) Das Timing kann nicht besser sein. Sind heute Nacht noch einige Zentimeter Schnee gefallen und bis zum Mittag fast wieder weggetaut sind in Alicante 23°.
Gebucht war der Trip aber ohne dass wir was mit dem Wetter zu tun hatten schon um einiges vorher. Etwas Glück muss man auch haben. Allerdings war das am Flughafen in Paderborn diesmal nicht ganz so. Aus nicht ersichtlichen Gründen hatte unser Ryanair Flieger fast 1,5 Stunden Verspätung. Das ist eigentlich gar nicht deren Masche.

Egal, irgendwann ging es dann los und 2,5 Stunden später sind wir wieder gelandet. Dann wie üblich mit dem Bus zum Puerta del Mar und die letzten 200 m bis zum Apartment zu Fuß. Alain von Unique Flat hat uns heute noch eine WhatsApp geschickt, mit allen Informationen die wir brauchen, um ins Apartment zu kommen und so hat alles geklappt, wie es klappen sollte. Angekommen waren wir noch ein paar leckere Tapas essen und ein Bier trinken und dann ging es auch schon ins Bett.

Tapas ist hier vielfach anders als wir es in Deutschland kennen. Hier werden diese auf einem Brettchen oder in einer Schüssel angeboten, und wer sich so ein Brettchen oder Schüssel nimmt zählt anschließend zusammen und multipliziert das mit dem Preis. Meist so zwischen 1,40 € und 1,70 €.
(17.2.26) Wir starten den Tag mit einem Besuch bei dem Bäcker. Also mehr bei einem Bäcker, es gibt hier sehr viele und die Auswahl ist vielfältig. Dort besprechen wir auch was wir heute machen wollen. Ich für meine Person möchte ein paar Stunden die Sonne am Strand genießen und dann die Gegend erkunden. Genauso machen wir es auch. Gegen 14:30 Uhr treffen wir uns am Apartment und nach einer kurzen Dusche beschließen wir mit der Linie 5 Richtung Endstation zu fahren. Das bedeutet Richtung San Juan Strand. Wir verpassen die richtige Station zum Aussteigen und schlendern so zu Fuß durch den Ort. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man denken es sind Hotel Burgen aber weit gefehlt, die Häuser hier sind alles privat Wohnungen.

Mit der Tram geht es dann zurück in Richtung Alicante. Die Tram ist deutlich voller und ein Sitzplatz zu bekommen ist schon Glückssache. Im Zentrum bei mercato steigen wir aus und suchen uns noch einen Platz bei einem Italiener zum Abendessen. Eigentlich ist das Essen Nebensache, der Durst ist fast wichtiger. So teilen wir uns eine Pizza und lassen den Abend ausklingen. Mal sehen was der Tag morgen so bringt.
(18.2.26) Der Morgen hat mit einem üblichen Ritual des frühstückens begonnen. Heute haben wir einen anderen Bäcker genommen und zwar wollten wir schon immer mal unter dem riesigen Ficus Baum sitzen. Prompt sind wir hier allerdings zur Rush Hour aufgelaufen und so mussten wir hier ein wenig Zeit mitbringen. Aber im Urlaub spielt das keine Rolle. Das Frühstück war ganz lecker und wir konnten die Tagesplanung abschließen.
Mein Tag beginnt am Strand. Die nächsten drei Stunden sind dafür reserviert, einfach in der Sonne liegen nichts tun und Musik hören. Hier und da kommt jemand vorbei und bietet einem Sangria oder Mojito an und zum hundertsten Mal wird man gefragt, ob man nicht eine Decke kaufen möchte. Nicht zu vergessen ist die Massage die man bekommen kann. Die Verkäufer sind nicht aufdringlich aber wie sich ein solches Geschäftsmodell rechnet ist nicht klar ersichtlich.
Für den Nachmittag ist eine größere Fahrt mit der Tram geplant. In Richtung Benidorm geht es an die Haltestelle Creutera. Insbesondere der letzte Teil der Fahrt ist jeweils eine längere Etappe. Der Abstand zwischen den Haltestellen ist spürbar länger. Es geht am Strand vorbei aber auch durch die Berge. Auf diesem Teil der tramfahrt kann man noch einiges vom Land sehen. Minidurm lässt vermuten, dort machen deutlich mehr Engländer Urlaub. Auch in der Tram wird zunehmend mehr Englisch gesprochen.
Wir sind am Ziel und steuern den Strand an. Hier soll es viele bunt angemalte Häuser geben und auch die Gassen hinter den Häusern sollen sehr interessant sein. Man merkt es ist noch keine Urlaubszeit. Vor der Saison ist noch nicht sehr viel geöffnet und in einem Restaurant wo wir nur was trinken wollten hat man uns gesagt, nur trinken geht nicht. Also geht es eine Pinte weiter und dort haben wir auch was zu trinken bekommen.

Eine Sache haben die hier ganz bequem gemacht. Da es vom Strand hoch in die Stadt steil bergauf geht haben die einfach eine Rolltreppe installiert. Das haben wir so auch noch nie gesehen aber es ist praktisch und wir nutzen das einfach mal.
Die Tram Fahrt dauert gut eine Stunde und so ist es bereits dunkel als wir in Alicante ankommen. So schlendern wir durch die Altstadt und überlegen noch etwas essen zu gehen. Vielleicht heute einmal keine Tapas. Wir kommen mal eine Italiener vorbei und fragen spontan ob ein Tisch frei ist. Ein Italiener ganz nach unserem Geschmack. Er hat eine ziemlich kleine Karte und eine sehr freundliche Bedienung. Wir erklären ihm dass wir einen Salat und ein Pastagericht möchten und uns dieses teilen und das hat er sehr gut verstanden und noch besser umgesetzt. Das Essen ist übrigens ganz hervorragend und so lohnt sich ein Blick bei Tripadvisor in die Bewertungen. Das was dort steht können wir aufgrund unseres Besuches nur bestätigen und sollten wir einmal wieder in Alicante sein, das ist vermutlich nicht unser letzter Besuch. Hier der link in TripAdvisor und zur Sicherheit der Link auf die Webseite

Den Abend lassen wir dann auf der Terrasse ausklingen. Der Wind hat zwar mittlerweile ziemlich aufgefrischt und es ist doch etwas frisch aber wir testen den Jakuzzi. In der Nacht frisch der Wind noch weiter auf und entwickelt sich zu einem kleinen Stürmchen. Das ist allerdings am Morgen wieder vorbei.

So richtig warm oder gar heiß ist das mit dem Wasser nicht und wir kommen leider nur auf 32 Grad. Das liegt daran dass der Wassertank nur 200 Liter umfasst und vermutlich nicht alleine für diese Badewanne ausgelegt ist. Dennoch hat es Spaß gemacht und irgendwann geht es dann ins Bett, gute Nacht.
(19.2.2026) Frühstück gab es heute in einer der Bars am Strand. Das ist etwas teurer als in der Stadt aber der Ausblick aufs Wasser ist grandios.
Dann haben wir noch die Busverbindung gecheckt. An der Haltestelle ist der Fahrplan und es gibt einen Link wann man sehen kann ob und wann der Bus kommt. Hier der Link.
Sollte also jemand das Bedürfnis haben nachzusehen, wann an der Haltestelle der Bus in Richtung Flughafen fährt, dann ist das der richtige Link dafür.

Dann stand der Umzug in das Apartment 3 an. Die Nummer 4 war leider nicht für die gesamte Zeit verfügbar. Das ging aber ganz schnell über die Bühne und war kein Problem. Vergangene Nacht war es schon ziemlich windig und das war es heute am Tag auch, zumindest mehr als die letzten Tage. Aus diesem Grund war das Sonnenbaden am Strand heute nicht ganz so lange. Dafür ging es aber in das Ocean Race Museum. Noch mal kurz zur Erinnerung, darüber ist Alicante auch etwas bekannt geworden. 2008 und 2009, und auch an ein paar anderen Jahrgängen war Alicante der Startpunkt für das ursprüngliche Volvo Ocean Race Segelabenteuer. Pünktlich 16 Uhr wurden wir allerdings freundlich herausgebeten. Da macht das Museum nämlich zu. Wer Lust hat und natürlich das notwendige Kleingeld kann in dem Shop noch ein wenig Segelkleidung kaufen. Die Preise für die Helly Hansen Klamotten haben aber einen gewissen Promifaktor. Aber der Eintritt in das Museum ist kostenlos.
Zum Abendessen hatten wir ja gestern einen Tisch reserviert. Das Restaurant hat aber keine Tische innen drin. Das bedeutet man sitzt draußen. Das hat einen gewissen Spaßfaktor, denn hier haben alle Gäste erst einmal eine Decke bekommen. Man merkt schon dass noch nicht Sommer ist und besonders wenn der Wind so geht wie jetzt, ist es doch recht frisch. Das ändert aber nichts an der Tatsache dass dieses typisch spanische Restaurant sehr leckeres Essen macht. Und es ist gefühlt 100 m von unserem Apartment entfernt.

Nach einem Bummel durch die Altstadt und die Erkenntnis wir haben immer noch nicht alles gesehen, geht es zurück ins Apartment eine Mütze Schlaf nehmen und den Koffer packen. 3:20 Uhr kommt der Bus. Fast vergessen, wir waren endlich in der Basilika Santa Maria. Jetzt bin ich schon das dritte mal hier und erst jetzt einmal da drin gewesen. Sollte das jemals jemand lesen und auch zufällig in Alicante sein, die Basilika sollte man nicht auslassen.

(20.2.2026) Der Rückreisetag mit diesem Flugzeiten ist immer sehr herausfordernd. Der Bus fährt jeweils um 3:20 Uhr und 4:20 Uhr und der Flug geht um 6:40 Uhr. Wir haben uns für den Bus um 3:20 Uhr entschieden, um einfach noch ein bisschen mehr Puffer zu haben. Letztendlich geschlafen haben wir gar nicht. Daher war es auch egal welchen Bus wir nehmen.

Für das nächste Mal kann man rechnen, eine Stunde braucht man um am Gate zu sein. Somit hätte der Bus um 4:20 Uhr auf jeden Fall gereicht. Oder einfach einen anderen Flug…….
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